ZUGFeRD und XRechnung sind die beiden wichtigsten Formate für elektronische Rechnungen in Deutschland. Doch worin unterscheiden sie sich genau? Welches Format eignet sich für welchen Zweck – und was müssen Autohändler mit Blick auf die E-Rechnungspflicht wissen? In diesem umfassenden Ratgeber erklären wir die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Einsatzszenarien beider Formate – praxisnah und verständlich.

Was ist ZUGFeRD? Das hybride Rechnungsformat im Überblick

ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland. Es handelt sich um ein hybrides Rechnungsformat, das eine maschinenlesbare XML-Datei in ein visuelles PDF/A-3-Dokument einbettet. Damit vereint ZUGFeRD das Beste aus zwei Welten: Menschen können die Rechnung wie gewohnt als PDF lesen, während Software die strukturierten XML-Daten automatisiert verarbeiten kann.

ZUGFeRD-Profile: Von Basic bis XRechnung

ZUGFeRD gibt es in verschiedenen Profilen, die sich im Umfang der enthaltenen Daten unterscheiden:

  • Minimum: Enthält nur die grundlegendsten Rechnungsinformationen – geeignet für die Buchungsreferenz und Zahlungsabwicklung.
  • Basic WL (Without Lines): Erweitert um zusammengefasste Rechnungsinformationen ohne einzelne Positionszeilen.
  • Basic: Umfasst grundlegende Rechnungsdaten inklusive einzelner Rechnungspositionen – das am häufigsten genutzte Profil im B2B-Bereich.
  • EN 16931 (Comfort): Bildet die europäische Norm EN 16931 vollständig ab und erfüllt damit die Anforderungen an eine EU-konforme E-Rechnung.
  • Extended: Bietet den größten Funktionsumfang mit zusätzlichen Feldern für branchenspezifische Anforderungen, etwa im Kfz-Handel.
  • XRechnung: Seit ZUGFeRD 2.1 gibt es ein eigenes Profil, das die XRechnung-Spezifikation innerhalb des ZUGFeRD-Containers abbildet – ideal für die Kommunikation mit öffentlichen Auftraggebern.

Gut zu wissen: ZUGFeRD in der aktuellen Version 2.3 basiert auf dem internationalen Standard Factur-X und ist damit auch in Frankreich und weiteren EU-Ländern einsetzbar. Für den deutschen Markt ist es das meistverbreitete hybride E-Rechnungsformat.

Vorteile von ZUGFeRD auf einen Blick

  • Visuelle Darstellung als PDF – lesbar ohne Spezialsoftware
  • Maschinenlesbare XML-Daten für automatisierte Verarbeitung
  • Verschiedene Profile für unterschiedliche Anforderungen
  • Internationaler Standard (Factur-X / EN 16931)
  • Einfache Integration in bestehende Rechnungsprozesse
  • Ideal für den schrittweisen Umstieg auf E-Rechnung

Was ist XRechnung? Das rein strukturierte XML-Format

XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Im Gegensatz zu ZUGFeRD handelt es sich um ein reines XML-Format ohne visuelle PDF-Komponente. Die XRechnung wurde von der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) entwickelt und basiert vollständig auf der europäischen Norm EN 16931.

Technischer Aufbau der XRechnung

Eine XRechnung besteht ausschließlich aus strukturiertem XML-Code. Sie kann in zwei Syntaxen erstellt werden:

  • UBL (Universal Business Language): Die bevorzugte Syntax für XRechnung in Deutschland, standardisiert durch OASIS.
  • CII (Cross Industry Invoice): Alternative Syntax, die auch von ZUGFeRD verwendet wird – basierend auf UN/CEFACT.

Da XRechnung kein visuelles Dokument erzeugt, benötigen Empfänger eine spezielle Software oder einen Viewer, um die Rechnungsdaten darzustellen. Für den maschinellen Austausch ist das Format jedoch optimal: Es ist kompakt, eindeutig strukturiert und lässt keinen Interpretationsspielraum.

Hinweis: XRechnung ist seit November 2020 für alle Lieferanten des Bundes verpflichtend. Viele Länder und Kommunen haben eigene Fristen festgelegt. Über das zentrale Portal PEPPOL oder die Leitweg-ID wird die Zustellung an öffentliche Auftraggeber sichergestellt.

Vorteile von XRechnung

  • Vollständige Konformität mit EN 16931
  • Pflichtformat für Rechnungen an Bundesbehörden (B2G)
  • Maximale Automatisierung ohne manuelle Verarbeitung
  • Kompaktes Datenformat – schnelle Übertragung
  • Standardisierte Validierung über KoSIT-Prüftool

ZUGFeRD vs XRechnung: Die wichtigsten Unterschiede im Detail

Obwohl beide Formate auf der europäischen Norm EN 16931 basieren, unterscheiden sie sich in mehreren wesentlichen Punkten. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick:

Kriterium ZUGFeRD XRechnung
Format Hybrid: PDF/A-3 + eingebettete XML Reines XML (UBL oder CII)
Visuelle Darstellung Ja – als PDF lesbar Nein – Viewer oder Software nötig
EU-Norm EN 16931 Ab Profil EN 16931 (Comfort) konform Vollständig konform
Profile / Varianten 6 Profile (Minimum bis XRechnung) Ein einheitlicher Standard
Primärer Einsatz B2B-Rechnungsaustausch B2G (Rechnungen an Behörden)
Pflicht im B2G-Bereich Nur mit XRechnung-Profil Ja – bundesweit seit 2020
Menschenlesbarkeit Ja – PDF öffnen genügt Nein – spezielle Darstellung nötig
Dateigröße Größer (PDF + XML) Sehr kompakt (nur XML)
Syntax CII (UN/CEFACT) UBL oder CII
Validierung Format-eigene Prüfung + EN 16931 KoSIT-Prüftool (Schematron)

Gemeinsamkeiten von ZUGFeRD und XRechnung

Trotz der Unterschiede teilen beide Formate wichtige Grundlagen:

  • Beide basieren auf der europäischen Norm EN 16931
  • Beide ermöglichen die automatisierte Verarbeitung von Rechnungsdaten
  • Beide erfüllen die Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/55/EU
  • Beide werden von der deutschen E-Rechnungspflicht ab 2025 anerkannt
  • ZUGFeRD kann über sein XRechnung-Profil sogar XRechnung-Daten transportieren

Die europäische Norm EN 16931 als gemeinsame Basis

Die EN 16931 ist die europäische Norm für das semantische Datenmodell einer elektronischen Rechnung. Sie definiert, welche Informationen eine E-Rechnung enthalten muss – unabhängig vom konkreten technischen Format. Sowohl ZUGFeRD (ab Profil Comfort/EN 16931) als auch XRechnung setzen diese Norm um.

Wichtig: Nicht jedes ZUGFeRD-Profil erfüllt automatisch die EN 16931. Nur die Profile EN 16931 (Comfort), Extended und XRechnung sind normkonform. Die Profile Minimum, Basic WL und Basic reichen nicht aus, um die Anforderungen der E-Rechnungspflicht zu erfüllen.

Die Norm sorgt dafür, dass E-Rechnungen EU-weit interoperabel sind. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Wer heute auf EN 16931-konforme Formate setzt, ist auch für den europäischen Rechnungsaustausch gerüstet.

Welches Format für welchen Zweck? Der Entscheidungsleitfaden

Die Wahl zwischen ZUGFeRD und XRechnung hängt primär von Ihrem Geschäftsumfeld und Ihren Rechnungsempfängern ab. Nutzen Sie den folgenden Leitfaden, um die richtige Entscheidung zu treffen:

1

Rechnungen an Bundesbehörden?

Wenn Sie Rechnungen an öffentliche Auftraggeber des Bundes stellen, ist XRechnung Pflicht. Nutzen Sie das PEPPOL-Netzwerk oder die zentrale Rechnungseingangsplattform (ZRE) des Bundes.

2

Rechnungen an Landes- oder Kommunalbehörden?

Prüfen Sie die jeweiligen Landesregelungen. In vielen Fällen wird ebenfalls XRechnung verlangt, teilweise wird aber auch ZUGFeRD mit XRechnung-Profil akzeptiert.

3

Rechnungen an Geschäftskunden (B2B)?

Im B2B-Bereich haben Sie grundsätzlich die freie Wahl. ZUGFeRD ist hier die praxistauglichste Lösung, da Ihre Kunden die Rechnung auch ohne Spezialsoftware als PDF lesen können.

4

Empfänger ohne E-Rechnungssoftware?

Wenn Ihre Kunden noch keine E-Rechnungssoftware nutzen, ist ZUGFeRD ideal: Das PDF sieht aus wie eine normale Rechnung, enthält aber bereits die strukturierten Daten für die Zukunft.

5

Maximale Automatisierung gewünscht?

Für vollautomatisierte Rechnungsprozesse ohne manuelle Eingriffe bietet XRechnung den Vorteil, dass keine visuelle Komponente „im Weg“ steht – reine Datenverarbeitung.

6

Beides abdecken?

Nutzen Sie ZUGFeRD mit dem XRechnung-Profil. So erhalten Behörden die benötigte XRechnung, während Geschäftskunden ein lesbares PDF bekommen – alles in einem Dokument.

ZUGFeRD und XRechnung im Kfz-Handel: Empfehlung für Autohändler

Für Autohäuser und Kfz-Betriebe ist die Wahl des richtigen E-Rechnungsformats besonders relevant. Die Branche hat spezifische Anforderungen an Rechnungsdokumente – von Fahrzeugdaten über Garantieleistungen bis hin zu komplexen Teilepositionen.

Warum ZUGFeRD für Autohändler die beste Wahl ist

  • Visuelle Kontrolle: Werkstattrechnungen mit vielen Positionen lassen sich als PDF prüfen, bevor sie versendet werden.
  • Kundenfreundlichkeit: Privatkunden und kleinere Geschäftskunden können ZUGFeRD-Rechnungen wie gewohnte PDFs öffnen und lesen.
  • Extended-Profil: Das ZUGFeRD-Extended-Profil bietet zusätzliche Felder für branchenspezifische Informationen wie Fahrgestellnummern oder Werkstattaufträge.
  • Schrittweiser Umstieg: Ihr Autohaus kann ZUGFeRD einführen, ohne dass alle Geschäftspartner sofort E-Rechnungssoftware benötigen.
  • DATEV-Kompatibilität: ZUGFeRD wird von DATEV und gängigen Buchhaltungsprogrammen direkt unterstützt – ein entscheidender Vorteil für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater.

Praxis-Tipp für Autohändler: Wenn Sie Fahrzeuge an Kommunen, Landesbehörden oder den Bund liefern, benötigen Sie für diese Rechnungen XRechnung. Für alle anderen Geschäftskunden ist ZUGFeRD die komfortablere Lösung. Mit einem modernen Rechnungsprogramm erzeugen Sie beide Formate aus denselben Stammdaten.

ZUGFeRD und XRechnung erstellen und validieren

ZUGFeRD-Rechnungen erstellen

Für die Erstellung von ZUGFeRD-Rechnungen benötigen Sie eine Software, die PDF/A-3-Dateien mit eingebettetem XML erzeugen kann. Die gängigsten Wege:

  • Rechnungssoftware: Moderne Rechnungsprogramme wie AutoPult erzeugen ZUGFeRD-Rechnungen automatisch aus Ihren Rechnungsdaten.
  • ERP-Systeme: Viele ERP-Lösungen bieten ZUGFeRD-Export als Standardfunktion an.
  • Buchhaltungssoftware: Programme wie DATEV, Lexware oder sevDesk unterstützen ZUGFeRD-Ausgabe.
  • Bibliotheken und APIs: Für Eigenentwicklungen stehen Open-Source-Bibliotheken wie Mustangproject (Java) oder Factur-X (Python) zur Verfügung.

XRechnung erstellen

Da XRechnung ein reines XML-Format ist, gibt es folgende Erstellungswege:

  • Rechnungssoftware mit XRechnung-Export: Die einfachste Methode – Ihre Software erzeugt das XML automatisch.
  • Online-Portale: Plattformen wie das KoSIT-Portal oder kommerzielle Dienste ermöglichen die manuelle Eingabe und den XML-Export.
  • PEPPOL-Netzwerk: Für den automatisierten Austausch mit Behörden über Access Points.

Validierung: So prüfen Sie Ihre E-Rechnungen

Achtung: Eine fehlerhafte E-Rechnung kann von Behörden abgelehnt werden und führt zu Verzögerungen bei der Zahlung. Validieren Sie Ihre Rechnungen vor dem Versand!
  • KoSIT-Prüftool: Das offizielle Validierungstool der KoSIT prüft XRechnungen gegen die aktuelle Spezifikation – kostenlos verfügbar.
  • ZUGFeRD-Validator: Der Mustangproject-Validator prüft ZUGFeRD-Dateien auf Konformität mit dem jeweiligen Profil.
  • Integrierte Prüfung: Professionelle Rechnungssoftware validiert Ihre E-Rechnungen automatisch vor dem Versand.

E-Rechnungspflicht 2025: Was bedeutet das für ZUGFeRD und XRechnung?

Mit dem Wachstumschancengesetz hat der deutsche Gesetzgeber die schrittweise Einführung der E-Rechnungspflicht beschlossen. Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Ab 1. Januar 2025: Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können.
  • Ab 1. Januar 2027: Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Jahresumsatz müssen E-Rechnungen versenden.
  • Ab 1. Januar 2028: Die E-Rechnungspflicht gilt für alle Unternehmen im B2B-Bereich – unabhängig von der Größe.
Für Autohändler besonders relevant: Die Übergangsfristen laufen. Wer jetzt noch keine E-Rechnungslösung implementiert hat, sollte zeitnah handeln. Auch Kleinunternehmer sind von der E-Rechnungspflicht betroffen und müssen zumindest E-Rechnungen empfangen können.

Welche Formate erfüllen die E-Rechnungspflicht?

Als E-Rechnung im Sinne des Gesetzes gelten Formate, die der EN 16931 entsprechen. Konkret bedeutet das:

  • XRechnung: Erfüllt die Anforderungen vollständig.
  • ZUGFeRD ab Profil EN 16931 (Comfort): Erfüllt die Anforderungen ebenfalls.
  • ZUGFeRD Minimum / Basic WL / Basic: Erfüllen die Anforderungen nicht – diese Profile sind keine E-Rechnungen im Sinne des Gesetzes.
  • Einfache PDF-Rechnungen: Gelten nicht als E-Rechnung und werden nach den Übergangsfristen im B2B-Bereich nicht mehr zulässig sein.

Empfehlung: Setzen Sie auf ZUGFeRD im Profil EN 16931 oder höher, um sowohl die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen als auch Ihren Kunden eine lesbare Rechnung zu liefern. Für Behördenrechnungen nutzen Sie zusätzlich das XRechnung-Profil oder eine native XRechnung.

AutoPult: ZUGFeRD und XRechnung aus einer Hand

Als spezialisierte Softwarelösung für den Kfz-Handel unterstützt AutoPult beide E-Rechnungsformate – nahtlos integriert in Ihre bestehenden Arbeitsprozesse.

  • ZUGFeRD-Rechnungen: Erstellen Sie konforme ZUGFeRD-Rechnungen in allen Profilen – vom Basic bis Extended – direkt aus Ihren Aufträgen und Fahrzeugdaten.
  • XRechnung-Export: Für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber generiert AutoPult valide XRechnungen mit korrekter Leitweg-ID.
  • Automatische Validierung: Jede E-Rechnung wird vor dem Versand automatisch gegen die aktuelle Spezifikation geprüft.
  • DATEV-Schnittstelle: Übergeben Sie Ihre E-Rechnungen direkt an DATEV – inklusive aller strukturierten Daten für die Buchhaltung.
  • Zukunftssicher: AutoPult wird kontinuierlich an neue gesetzliche Anforderungen angepasst – Sie müssen sich um Formatänderungen keine Sorgen machen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Hauptunterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung?

ZUGFeRD ist ein hybrides Format, das eine maschinenlesbare XML-Datei in ein visuelles PDF einbettet. XRechnung ist ein reines XML-Format ohne visuelle Komponente. Beide basieren auf der europäischen Norm EN 16931, unterscheiden sich aber in der Darstellung und den typischen Einsatzszenarien.

Ist ZUGFeRD eine gültige E-Rechnung?

Ja, aber nur ab dem Profil EN 16931 (Comfort) aufwärts. Die Profile Minimum, Basic WL und Basic erfüllen nicht die Anforderungen der EN 16931 und gelten daher nicht als E-Rechnung im Sinne des Gesetzes. Achten Sie darauf, mindestens das Profil EN 16931 zu verwenden.

Muss ich als Autohändler XRechnung verwenden?

Nur wenn Sie Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Kommunen) stellen. Für den B2B-Bereich ist ZUGFeRD ab Profil EN 16931 die empfohlene Lösung, da Ihre Geschäftspartner die Rechnungen auch visuell prüfen können.

Kann ich mit ZUGFeRD auch an Behörden liefern?

Ja, wenn Sie das ZUGFeRD-Profil „XRechnung“ verwenden. Dieses Profil erzeugt eine XRechnung-konforme XML-Datei innerhalb des ZUGFeRD-Containers. Prüfen Sie jedoch vorab, ob die jeweilige Behörde dieses Format akzeptiert – manche verlangen explizit eine native XRechnung.

Welches Format empfiehlt sich für die E-Rechnungspflicht ab 2025?

Für die meisten Unternehmen im B2B-Bereich ist ZUGFeRD im Profil EN 16931 oder Extended die beste Wahl. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Anforderungen und bieten Ihren Kunden gleichzeitig eine lesbare Rechnung. Für B2G-Rechnungen nutzen Sie XRechnung.

Unterstützt DATEV ZUGFeRD und XRechnung?

Ja, DATEV unterstützt beide Formate. ZUGFeRD-Rechnungen können direkt in DATEV Unternehmen online importiert werden. XRechnungen werden ebenfalls verarbeitet. Eine nahtlose Übergabe gelingt am besten mit Software, die eine direkte DATEV-Schnittstelle bietet.

Was passiert, wenn meine E-Rechnung nicht valide ist?

Behörden lehnen nicht-konforme E-Rechnungen ab, was zu Zahlungsverzögerungen führt. Im B2B-Bereich kann eine fehlerhafte E-Rechnung zu Verarbeitungsproblemen beim Empfänger führen. Validieren Sie Ihre Rechnungen daher immer vor dem Versand – am besten automatisiert durch Ihre Rechnungssoftware.

Kann ich beide Formate parallel nutzen?

Ja, das ist sogar empfehlenswert. Viele Unternehmen nutzen ZUGFeRD für den B2B-Rechnungsaustausch und XRechnung für Behördenrechnungen. Mit einer modernen Rechnungssoftware wie AutoPult erstellen Sie beide Formate aus denselben Stammdaten – ohne doppelte Arbeit.

Fazit: ZUGFeRD und XRechnung richtig einsetzen

Die Frage „ZUGFeRD oder XRechnung?“ lässt sich nicht pauschal beantworten – es kommt auf Ihren konkreten Anwendungsfall an. Für die meisten Autohändler und B2B-Unternehmen ist ZUGFeRD im Profil EN 16931 oder Extended die optimale Lösung: Sie erfüllen die gesetzlichen Anforderungen der E-Rechnungspflicht, bieten Ihren Kunden eine lesbare Rechnung und profitieren von der automatisierten Datenverarbeitung.

Für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber führt kein Weg an XRechnung vorbei. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Software müssen Sie sich nicht zwischen den Formaten entscheiden – Sie nutzen einfach beide.

Jetzt vorbereiten: Die E-Rechnungspflicht ist bereits in Kraft. Stellen Sie sicher, dass Ihr Autohaus sowohl ZUGFeRD als auch XRechnung verarbeiten kann. AutoPult unterstützt Sie dabei – von der Erstellung über die Validierung bis zur DATEV-Übergabe.